Chiang Mai wurde 1296 als Hauptstadt des Lanna-Königreichs gegründet und besitzt noch immer seinen quadratischen Wassergraben, Reste der Ziegelmauer und mehr als hundert Tempel. Was aktive Reisende hierher zieht, ist jedoch das Land, das zwanzig Minuten hinter den Toren beginnt: der Doi Suthep, der direkt hinter der Stadt aufragt, die Täler von Mae Wang und Mae Taeng mit ihren Flüssen und Reisterrassen und der Doi Inthanon, mit 2.565 m der höchste Punkt Thailands.
Das klassische Erlebnis im Norden ist ein geführter Trek – einen Tag oder zwei Tage mit Übernachtung in einem Dorfhaus – durch Wald und Ackerland zu Wasserfällen und Gemeinschaften der Karen oder Hmong. Darum herum lässt sich eine ganze Woche gestalten: Rafting, Radfahren, Ziplining, Klettern am Kalkstein des Crazy Horse Buttress, Kraxeln über den griffigen Fels der Sticky Waterfalls und Kochen lernen oder einen Muay-Thai-Tritt üben.
In Chiang Mai begann auch Thailands Abkehr vom Elefantenreiten. In den besten Schutzstationen beobachten und füttern Sie Tiere, die nicht mehr arbeiten müssen. Von hier führen Straßen weiter nach Pai und Mae Hong Son und nach Chiang Rai und ins Goldene Dreieck.
Highlights
- Durch Wald und Reisterrassen zu einem Karen-Dorf wandern und dort übernachten
- Einen Tag in einer Elefantenschutzstation ohne Reiten verbringen
- An der Zipline durch das Blätterdach des Regenwalds sausen
- Auf den Stromschnellen des Mae Taeng raften
- Barfuß die Sticky Waterfalls von Bua Tong hinaufklettern
- Am Doi Inthanon auf dem Dach Thailands stehen
Chiang Mai in Bildern





Wie lange bleiben und wo wohnen
Planen Sie mindestens vier Tage ein: einen für die Altstadt und den Doi Suthep und drei für Ausflüge – eine Elefantenschutzstation, den Doi Inthanon und einen Trek oder eine Rafting-Tour. In einer Woche haben Sie zusätzlich Zeit für einen Trek mit Übernachtung und einen ruhigeren Tag.
Wohnen Sie innerhalb oder knapp außerhalb des Wassergrabens der Altstadt, wenn Sie Tempel, Märkte und unkomplizierte Tour-Abholungen möchten. Nimmanhaemin im Westen ist das moderne Café- und Restaurantviertel. Das Flussufer östlich des Zentrums ist ruhiger und hat Gartenhotels. Fast alle Touren schließen die Abholung an Hotels in diesen Gegenden ein.
